Preiskategorien von Streichinstrumenten

Meine Empfehlung, Spielfreude von Anfang an
Ein neue Manufakturgeige, für einen Einsteiger, oder auch einen ambitionierten Anfänger geeignet, gibt es bei uns ab ca. 500,00 Euro. Violen sind je nach Instrumentengröße etwa 20% - 50% teurer als Geigen, Celli haben wir ab ca. 2.000,00 Euro. Fragen Sie nach aktuellen Angeboten.
 
Ein älteres Instrument
Ein Instrument, hergestellt zwischen ca. 1860 und 1930 aus den großen Zentren Markneukirchen, Mittenwald und Mirecourt, liegt preislich, wenn es gut verarbeitet, gut erhalten und spielfertig ist, etwa zwischen 1.000,00 und 3.000,00 Euro. Einige größere namhafte Werkstätten wie z. Bspl. Neuner & Hornsteiner / Mittenwald, Thibouville-Lamy / Mirecourt  oder C.G. Schuster / Markneukirchen lieferten Streichinstrumente in schlichter aber auch hervorragender Qualität.
 

  

Decken- und Bodenansicht einer spielfertigen, sehr gut erhaltenen Violine aus Markneukirchen entstanden zwischen 1920 und 1930

 

Unterschied zu neuen Instrumenten

Diese von erfahrenen Handwerkern in kleinerer Stückzahl und in  Handarbeit entstandenen Streichinstrumente werden natürlich höher bewertet,  als ein mithilfe  von Präzisionsmaschinen hergestelltes neues  Musikinstrument. Der unverwechselbare, individuelle Klangcharakter dieser älteren Musikinstrumente sowie eine bessere stabile Wertbeständigkeit sollten beim Kaufentscheid berücksichtigt werden.

 

Anmerkung

Die Qualität der Fabrikinstrumente läßt nach 1930 im unteren Preissegment im Allgemeinen deutlich nach. Erst seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts, unter dem massiven Druck der inzwischen weltweit tätigen Massenhersteller wird, um sich abzugrenzen, hierzulande wieder mehr auf die Verarbeitungsqualität und eine gute Materialauswahl geachtet.

 

Fließender Übergang zur Meisterarbeit

Ab cirka 3.000,00 Euro, beginnen mit fließendem Übergang von der Handarbeit bis zur Meisterarbeit die Instrumente für gehobene und professionelle Ansprüche.  

 

Nutzen Sie unsere Kenntnisse und unseren Rat / 2 Beispiele

Es ist schwierig für einen Laien festzustellen, ob die Wölbung einer Geige aus massivem Ahorn bzw. Fichtenholz herausgearbeitet wurde oder ob diese mit Hitze in eine Wölbungsform gepreßt wurde. Diese sehr nachteilige Arbeitsmethode  (die Wölbung verzieht sich leicht und die Instrumente klingen meist schlecht)  wurde ab cirka 1860 in einigen Manufakturen angewendet.

Um Instrumente künstlich altern zu lassen, gab es Werkstätten im 19. und 20. Jahrhundert die das Holz stark erhitzt haben. Diese Instrumente sind heute unbrauchbar, das Holz ist extrem spröde und hat seine Flexibilität ganz verloren. Sie dürfen unserer langjährigen, fachmännischen  Erfahrung bei der Auswahl von Streichinstrumenten vertrauen.

 

Fotogalerie

Beispiel der Innenarbeit einer einfachen Fabrikgeige um 1900 im Vergleich zu einer Meistergeige.

 

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